Eine wichtige Überlebensstrategie!

Man muss kein Lokomotivführer sein, um zu wissen, dass es auf
die richtige Weichenstellung ankommt. Das Wörtchen „NEIN“
stellt Weichen, die oft von höchster Tragweite sind.
Warum müssen wir lernen zu bestimmten Dingen „Nein“ zu
sagen, bevor wir zum richtigen Weg „Ja“ sagen können? Immer
dann, wenn eine Sache unseren Willen aufweicht, unsere

Aufnahme- und Entscheidungsfähigkeit kolportiert, stehen wir in
höchster Gefahr. Dann kann es uns nämlich passieren, dass uns
die relevanten Informationen, als auch Nüchternheit

abhandenkommen, die wir für das Treffen der richtigen Entscheidung
gebraucht hätten. Beispiel Alkohol. Aber auch sonstige Unterbrechungen

stören unsere Denk- und Beurteilungsfähigkeit.
Auch hier gilt es Nein Sagen zu lernen. Freundlich erklären, oder
bitten, ob man etwas verschieben kann.
Beim Nein Sagen lernen wir aber auch viel über uns selbst.
Warum haben wir Angst „Nein“ zu sagen. Wir könnten ja
weniger geliebt werden. Doch, du darfst sagen, wenn dich etwas
kränkt, beleidigt oder überfordert. „Nein Sagen“ lernen ist ein
Prozess. Lasst uns auch Geduld mit uns selber haben.

Wir müssen lernen uns zu schützen, um danach auch andere schützen zu
können.

Aufgabe:

Notiere dir 3 Dinge zu denen du nicht nein sagen kannst aber möchtest.
Fange mit einer Sache an und übe die Woche das NEIN sagen!

Bibelvers:

Es sei aber euer Wort
Ja ein Ja, und
Nein ein Nein!
(Matthäus 5,37)

Euer Nikolaus Obersteiner